Bogenschnitt-Deckung

Edel und wirtschaftlich zugleich

Die Bogenschnitt-Deckung harmoniert mit jedem Baustil und fast jedem Bau-Etat.

Seiteninhalt

Die Deckart

Der moderne Klassiker für Dach und Fassade.

Die Bogenschnitt-Deckung harmoniert mit jedem Baustil und fast jedem Bau-Etat. Durch die spezielle quadratische Grundform der Decksteine und die rationelle Verlegung ist die Bogenschnitt-Deckung besonders wirtschaftlich.

Vielfalt im Detail.
 

Für bestimmte Details wie Spitzgauben kann auch mit anderen Deckarten kombiniert werden. Auch an der Fassade erzeugt die Bogenschnitt-Deckung mit ihrer klaren Linienführung ein harmonisches lebendiges Gesamtbild.

mendig-schubach-bogenschnittdeckung-galerie-6
mendig-schubach-bogenschnittdeckung-galerie-1-3
mendig-schubach-bogenschnittdeckung-galerie-1-2
mehrzweckhalle-bogenschnittdeckung-galerie-7
lupki-zakopane-skn-bogenschnittdeckung-galerie-7
lupki-zakopane-skn-bogenschnittdeckung-galerie-7-1
lupki-zakopane-skn-bogenschnittdeckung-galerie-6
lupki-zakopane-skn-bogenschnittdeckung-galerie-6-1
kottenheim-basaltloft-bogenschnittdeckung-galerie-6
galerie-efh-bogenschnittdeckung-galerie-6
galerie-efh-bogenschnittdeckung-galerie-6-2
galerie-efh-bogenschnittdeckung-galerie-6-1
galerie-efh-bogenschnittdeckung-galerie-2
efh-bogenschnittdeckung-galerie-1

Bogenschnitt-Deckung

Objektbeispiele

Verlegung & Anwendung

Verlegetechnik

Die Universal-Schablone ermöglicht drei Deckbilder mit einer Steinform: Die Rechts- und Linksdeckung sowie die Deckung im Hochformat. Die Schnittpunkte des Bogens mit den beiden Steinkanten bilden 2 Fersen. Durch den gerade verlaufenden Rücken ist eine - gegenüber der Bogenschnitt-Schablone - größere Seitenüberdeckung im Bereich des unteren Brustloches gegeben. Dies erhöht die Regensicherheit.

 

Decksteinmodell

Richtungsunabhängig für Rechts- und Linksdeckung zu verwenden oder auf dem Bogen stehend (Universal-Deckung im Hochformat).

Deckunterlage

Schalung

Befestigung Dach

Jeder Schiefer ist mit mindestens drei Schiefernägeln oder -stiften bzw. DrillSklent-Schrauben zu befestigen.

Mindesthöhen- und Mindestseitenüberdeckung sowie Stückzahlen pro m²

 

* Die Überdeckungen gelten für den Normalfall (Sparrenlänge, Lage des Gebäudes, örtliche klimatische Gegebenheiten).

Zuordnung Anfangort- und Endortsteine auf dem Dach

* Die Überdeckungen gelten für den Normalfall (Sparrenlänge, Lage des Gebäudes, örtliche klimatische Gegebenheiten).

Zuordnung Anfangort- und Endortsteine an der Wand

Format

Höhen- überdeckung [mm]

Anfangort (Stichort) [cm]

ca. Stück pro m Anfangort

Endort (Doppelort) [cm]

ca. Stück pro m Endort

25er

40

50 × 25

5

40 × 20

5

oder 40 × 25

und 30 × 20

5

20er

40

40 × 20

7

40 × 15

7

oder 35 × 20

und 30 × 15

7

* Die Überdeckungen gelten für den Normalfall (Sparrenlänge, Lage des Gebäudes, örtliche klimatische Gegebenheiten).

Beimaterial für Kehlen
Kehlensteine Sortierungca. Steinmaße (cm)
KI50 x 17
KI50 x 14
KII42 x 16
KII42 x 14
KIII37 x 14
KIV30 x 14

 

Beimaterial für Fuß

Steinmaße

[cm]

Gebindesteine

[cm]

Fuß / Traufe Rohsortierung

Bemerkung

30 × 30

Quadrate 40 × 40

rohe 1/8 – 1/12

je zur Hälfte

25 × 25

Quadrate 30 × 30

rohe 1/121/16

je zur Hälfte

Fußdeckung

Die Traufen werden mit eingebundenem Fuß (bestehend aus Fuß- und Gebindesteinen) oder als eingespitzter Fuß gedeckt. Bei einem eingebundenen Fuß verlaufen die Fußgebinde in entgegengesetzter Richtung der Deckgebinde. Bei der Deckung der Fußgebinde ist darauf zu achten, die Gebindesteine so frühzeitig anzusetzen, dass sie noch einen erkennbaren Rücken zeigen. Der Tatsache, dass es sich bei der gesamten Deckung um eine Schablonendeckung handelt, ist hierbei Rechnung zu tragen. Ferner muss darauf geachtet werden, dass der auf einem Gebindestein liegende Deckstein und Fußstein rückseitig aneinanderstoßen.

Eingebundener Fuß

Eingespitzter Fuß

Ort, Grat, First und Kehlen

Bei Ort-, Grat-, und Kehldeckungen ist die Fachregel für Dachdeckungen mit Schiefer zu beachten.

Ortgang mit Anfangort (Stichort)

Ortgang mit Doppelendort

Grat mit Anfangort (Stichort)

Grat mit Anfangort (stehend)

Grat mit Doppelendort gestaffelt

Firstdeckung

Das Firstgebinde wird als aufgelegtes Gebinde in gleicher Deckrichtung wie
die Dachfläche eingedeckt. Als Schieferformate sind ungelochte Bogenschnitt-/
Universal-Schablonen zu verwenden, Format 30 × 30 oder 25 × 25 cm, je nach
Format, das in der Dachfläche verwendet wird. Die Befestigung der Firststeine
erfolgt versetzt im Bereich der erhöhten Seitenüberdeckung mit vier bis fünf korrosionsgeschützten Schiefernägeln oder -stiften bzw. DrillSklent-Schrauben.

Gebindesteigung

Auf Dachflächen erfolgt die Deckung mit Gebindesteigung.
Auf die Einhaltung der, der Dachneigung entsprechenden,
Mindestgebindesteigung ist unbedingt zu achten
(siehe Gebindesteigung).
Im Sinne einer besseren Materialausnutzung kann die Deckung von Gleichorten
erfolgen. Dies wird durch die Deckung mit Gleichortgebindesteigung erreicht.

Ermittlung der Gleichortgebindesteigung

1. Markieren der Höhen- und Seitenüberdeckungslinien auf einem auf der betreffenden Dachfläche zur Verwendung kommenden Schiefer. 

2. Abtragen der Bezugslinie A – B, wobei an B der Fersenversatz zu berücksichtigen ist. 

3. Anlegen des Schiefers auf der Dachfläche in der Weise, dass die Bezugslinie A – B parallel zur Ortkante verläuft. 

4. Übertragen der Fuß- oder Kopflinie auf die Dachfläche. Voraussetzung für die Deckung von Gleichorten ist, dass die Ortkante rechtwinklig zur Traufe verläuft. An Graten ist diese Deckung nicht möglich.

Wandbekleidung

Zur Bekleidung von Wandflächen können die Formate 30 × 30, 25 × 25 und 20 × 20 cm verwendet werden. Die Deckung erfolgt allgemein ohne Gebindesteigung als Rechts- oder Linksdeckung.

 

Befestigung Wand

25er/ 30er: 3 Schiefernägel oder-stifte bzw. DrillSklent-Schrauben oder 2 Schiefernägel oder-stifte bzw. DrillSklent-Schrauben und 1 Haken

20er: 2 Schiefernägel oder-stifte bzw. DrillSklent-Schrauben

Fußdeckung an der Wand

Der Anfangort ist unter Verwendung von mindestens 3 Schiefernägeln oder-stiften bzw. DrillSklent-Schrauben als eingebundener Anfangort mit Stich- und Ortstein mit rundem Rücken einzudecken.
Die Endortdeckung sollte als eingebundener Endstichort mit Stich- und Ortsteinen vorgenommen werden. Die Deckung der Randbereiche kann auch als aufgelegter Ort (Strackort) erfolgen.

Höhen- und Seitenüberdeckung, Stückzahl pro m2 an der Wand

Materialien & Downloads

Weiterführende und kostenfreie Informationen zu allen Deckarten in der Übersicht.

Das könnte Sie
auch interessieren.