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Welche Dachform kommt für mein Haus infrage?

Das Dach bildet den oberen Abschluss eines Gebäudes und bietet gleichermaßen der Bausubstanz und den Bewohnern Schutz vor den Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee und Wind. Ergänzend zur schützenden Wirkung hat ein Dach aber auch entscheidenden Einfluss auf den Charakter eines Gebäudes.

Neben der Beschaffenheit der Dachhaut spielt dabei die Dachform eine wichtige Rolle.

Dach Sanierung Schiefer
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Welche Dachformen gibt es?

Werden die Dachformen in der Übersicht betrachtet, ist die populärste Dachform in Mitteleuropa das Satteldach. Es besteht aus zwei gegeneinander geneigten Dachflächen, die den Dachfirst einschließen. Beim Mansarddach sind die beiden Dachflächen zweigeteilt, wobei der untere Bereich abgewinkelt ist und steiler steht als der obere.

Beim Walmdach sind die beiden Giebelwände, die ein Gebäude mit Satteldach an den Stirnseiten begrenzt, durch zwei zusätzliche geneigte Dachflächen ersetzt. Das Pultdach schließlich kommt mit nur einer
geneigten Dachfläche aus. Es erfreut sich in der modernen Architektur zunehmender Beliebtheit und ist bei der entsprechenden Gebäudeorientierung sehr gut für die Nutzung solarer Energie geeignet.

Neben diesen populären Dachformen gibt es noch zahlreiche weitere, die alle ihren eigenen Charakter haben und einem Wohngebäude das gewisse Etwas verleihen können.

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Dachformen in der Übersicht:

  • Flachdach

  • Zeltdach

  • Sheddach

  • Schleppdach

  • Tonnendach

  • Bogendach

  • Kegeldach

  • Schmetterlingsdach

  • Grabendach

  • Laternendach

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Flachdach

Das Flachdach hält sich vornehm im Verborgenen und ist vom Erdboden aus in der Regel nicht sichtbar. Die flache Dachformerlebte in den 1960er- und 1970er-Jahren eine Blüte. Probleme mit der Dichtheit haben der vorübergehenden Beliebtheit allerdings einige Kratzer verpasst.

Wird ein Flachdach fachmännisch hergestellt, muss es nicht zwingend zu Problemen mit eindringendem Wasser kommen. Neben dem Vermögen der Dachdecker spielt bei der Qualität eines Flachdachs die Verwendung hochwertiger Materialien eine wichtige Rolle. Damit es auch nach Jahren nicht zu Problemen mit der Dichtheit kommt, muss ein Flachdach in regelmäßigen Intervallen gewartet werden.

Ein Flachdach ermöglicht die Nutzung der Dachfläche und bietet viel Raum für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Die Begrünung dieser Dachform ist ebenso möglich wie die Nutzung als Dachterrasse. Lichtkuppeln auf einem Flachdach können für zusätzliche Beleuchtung im Gebäudeinneren sorgen.

Die Dachhaut eines Flachdaches besteht aus witterungsbeständigen Folien oder Bahnen, die wasserdicht miteinander verklebt oder verschweißt werden. Um die Gefahr von Schwachstellen möglichst gering zu halten, werden die Nähte auf ein Minimum beschränkt.

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Zeltdach

Das Zeltdach ist eine Sonderform des Walmdachs. Es besteht aus mehreren gegeneinander geneigten Dachflächen, die sich im Firstpunkt treffen. Ein Zeltdachbesteht aus mindestens drei, häufig aber aus vier Dachflächen. Auch eine größere Zahl an Dachflächen ist möglich.

Sind sämtliche Traufen eines Zeltdachs gleich lang, ist von einem Pyramidendach die Rede. Das Zeltdach fügt sich besonders gut in einen mediterranen Baustil ein. Ein Zeltdach kann mit den unterschiedlichsten Tonziegeln ebenso eingedeckt werden wie mit Decksteinen aus Beton oder anderem mineralischem Material. Höherwertige Zeltdächer können mit Schiefer oder Blech eingedeckt werden.

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Sheddach

Ein Sheddach besteht aus einer hintereinander gereihten Abfolge aus Pultdächern. Eine Flanke des Dachs wird flacher ausgeführt und eingedeckt. Die steil stehende Flanke wird zumeist verglast und ermöglicht es dem Tageslicht, ins Gebäudeinnere zu gelangen. Sheddächer sind vor allem an industriellen Gebäuden verbreitet. Werden die Fenster-Fronten nach Norden hin orientiert, kann das natürliche Licht genutzt werden, ohne dass es zu störenden Blend-Reflexen durch die Sonne kommt. Darüber hinaus kann sich das Gebäude im Sommer nicht so leicht durch die Sonneneinstrahlung aufheizen.

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Schleppdach

Beim Schleppdach handelt es sich um eine Sonderform des Satteldaches, die sich sowohl auf historischen als auch auf modernen Gebäuden findet. Eine Traufseite des Satteldaches wird nach unten hin verlängert und überdeckt einen weiteren, sich anschließenden Gebäudeteil. Dabei kann es sich ebenso um zusätzlichen Wohnraum wie auch um einen Schuppen oder eine Garage handeln.

An Dächern mit geringer Neigung wird die Fläche des Hauptdaches weitergeführt. An steil stehenden Dachflächen wird häufig eine geringere Neigung für das Schleppdach gewählt. Ein Schleppdach kann mit allen Deckmaterialien eingedeckt werden, die sich auch für das Satteldach eignen. Ein limitierender Faktor ist die Neigung des Schleppdaches. Die Mindestdachneigung für die einzelnen Deckmaterialien darf nicht unterschritten werden. Das gilt auch bei der Eindeckung mit Schiefer.

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Tonnendach

Das Tonnendach gehört zu den gewölbten Dachformen. Bereits seit Jahrtausenden zur Bedachung von Gebäuden eingesetzt, gehört es heutzutage zu den Dachformen mit Seltenheitswert. Das Tonnendach ist zumeist großen Gebäudekonstruktionen mit Hallen-Charakter vorbehalten. Sein Querschnitt kann entweder ein Kreissegment beschreiben. Dann ist von einem Tonnengewölbe die Rede. Läuft das Tonnendach zum First hin spitz zu, wird es Spitztonne genannt. Spitztonnendächer können mit Blech, mit Dachziegeln oder hochwertig mit Schiefer eingedeckt werden.

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Kegeldach

Kegeldächer dienen der Bedachung von Türmen und sind dementsprechend überwiegend an historischen Gebäuden zu finden. Diese Dachform entspricht einem spitzen Kegel mit kreisrunder Basis. Die Dachfläche kann einen stumpfen oder spitzen Winkel mit der Grundfläche einschließen. Eingedeckt werden Kegeldächer mit Schiefer, Blech, Tonziegeln oder Holzschindeln.
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Schmetterlingsdach

Die Umkehrform des Satteldachs bildet das Schmetterlingsdach. Diese Dachform besteht aus zwei geneigten Dachflächen, die sich allerdings nicht wie beim Satteldach an einem First, sondern in einer Kehle treffen und an zwei Schmetterlingsflügel erinnern. Die beiden Flächen sind zur Gebäudemitte hin geneigt. In der Kehle befindet sich eine zentrale Rinne, über die das Niederschlagswasser abgeführt wird.

Diese Dachform ist nur selten anzutreffen und hat an Wohngebäuden mit einigen Problemen bei der Dachentwässerung zu kämpfen. Kommt es zu starken Niederschlägen oder zur Verstopfung oder Vereisung der Rinne, kann dies auf dem Dach zu Wasseransammlungen und in der Folge zu schwerwiegenden Schäden an der Substanz des Gebäudes führen. Ebenso problematisch ist die Ansammlung größerer Schneemengen in den Wintermonaten. Beliebt ist diese Dachform bei offenen Dachkonstruktionen wie beispielsweise den sogenannten Flugdächern, wie sie an Bahnsteigen oder Tankstellen vorkommen.

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Grabendach

Das Grabendach ist eine Aneinanderreihung mehrerer Schmetterlingsdächer. Es bietet die Möglichkeit, größere Gebäude wirtschaftlich zu überdachen. Wohngebäude werden mit dieser Dachform ebenso überdacht wie Gewerbebetriebe und Industriehallen. Die Dachkonstruktion ist hinter einem Blendgiebel verborgen, der entweder schlicht als gerade Kante oder mit architektonischen Stilelementen ausgeführt wird.
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Laternendach

Bei dieser Dachform handelt es sich um ein zweigeteiltes Walm- oder Satteldach. Eine untere und eine obere Dachfläche werden durch einen senkrechten Abschnitt getrennt. Der so entstehende Fassadenabschnitt kann zur Belichtung und Belüftung des Innenraums genutzt werden.

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