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Welche Auswirkungen die Dachform auf das Haus hat

Die Form des Daches hat wesentlich mehr Einfluss auf Ihr zukünftiges Traumhaus, als Sie wahrscheinlich glauben. Abgesehen von den Wänden beziehungsweise der Fassade haben Dächer nicht nur Einwirkung auf das Erscheinungsbild, sondern auch auf die Architektur.

Dennoch bleibt Ihnen sehr viel Freiheit für die Dachgestaltung, denn Sie können zwischen zahlreichen Dachformen wählen. Das war nicht immer so, früher wurden die deutschen Dächer und entsprechend die dazugehörigen Häuser sehr einheitlich gestaltet. Moderne Dächer hingegen können individuell gestaltet werden.

Dach Bestandteile Schiefer
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Dachformen für das Haus: Wie viele Dachformen gibt es?

Insgesamt gibt es mittlerweile etwa zwölf Dachformen beziehungsweise Unterkategorien von Dachformen, die auf die eine oder andere Weise das Angesicht Ihres Hauses beeinflussen können. Die Qual der Wahl liegt also letztendlich bei Ihnen. Die verschiedenen Dachformen eines Hauses haben alle gewisse Vor- und Nachteile, mit denen Sie sich vor der Entscheidung gründlich auseinandersetzen sollten.

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Dachformen für das Haus: Welche Dachformen gibt es?

Sicherlich haben Sie schon eine gewisse Vorstellung davon, wie Ihr künftiges Traumhaus auszusehen hat. Allerdings müssen Sie und Ihr Architekt sich auch an einen Bebauungsplan halten. In diesem sind eine generelle Bauform und dementsprechend auch die möglichen Dachformen für ein Haus festgeschrieben. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass das Stadtbild gestört oder sogar zerstört wird. In den meisten Fällen müssen Sie sich an den Plan halten, allerdings gibt es auch Ausnahmen. Natürlich haben Sie einen gewissen Spielraum und sollten sich vor der Planung informieren, welche der folgenden Dachformen und Häuser in Ihr Stadtbild passen werden:

Was ist ein Satteldach?

Das Satteldach gehört im Grunde zu den Klassikern der Dachformen eines Hauses. Es kann aber immer noch modern und zeitlos gestaltet werden. Die Form hat sich wegen ihrer Praktikabilität sehr lange als Bauweise etabliert: Regen und Schnee können einfach an den Seiten abfließen beziehungsweise abfallen. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass der Neigungswinkel des Daches nicht zu steil ist, damit bei heftigem Schneefall der Schnee nicht immerzu vom Dach gleitet und in großen Massen herunterfällt. Ein steilerer Winkel ist dagegen in regnerischen Regionen sinnvoll, damit das Regenwasser leichter abfließen kann. Ein kleinerer Dachüberstand kann dem klassischen Satteldach einen modernen Anstrich verleihen. Auch die Dachschindeln sind kreativ variierbar und verleihen modernen Dächern viel Leben.

Was ist ein Flachdach?

Die Flachdachform mag zwar relativ modern anmuten, hat ihre Ursprünge allerdings schon in der Antike. Die Bauweise ist simpel und kostengünstig. Deswegen sind diese Dachformen am Haus auch heute noch so populär und bei modernen Dächern weit verbreitet. Der Bungalow, der vor allem in den 60er Jahren Erfolge in Deutschland feierte, bekam allerdings wegen seinem oftmals undichten Dach einen schlechten Ruf. Die Mängel wurden inzwischen behoben und Flachdächer sind mittlerweile mit mehreren Abflusssystemen ausgestattet, damit sich Regenwasser bei dieser Dachform nicht auf dem Haus sammelt, sondern problemlos abfließen kann. Flachdächer müssen öfters gewartet werden, damit diese Systematik auch reibungslos funktioniert. Darüber hinaus haben Flachdächer noch andere angenehme Vorzüge: Die Architektur dieser Dachformen erlaubt zum Beispiel eine

Dachterrasse mit einer üppigen Bepflanzung oder dem Einbau einer Lichtkuppel, die das Innere mit zusätzlichem Tageslicht freundlicher und einladender gestaltet.

Was ist ein Mansardendach?

Beim Mansardendach handelt es sich eher um eine ältere Dachform, die heute nicht mehr häufig zu finden ist. Sie wurde meistens für Häuser reicher Bauherrn verwendet.

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Dies geschah aus praktischen und finanziellen Gründen:

  • die oberste Etage wurde den Hausangestellten als Wohnraum zur Verfügung gestellt
  • das Dachgeschoss zählt nicht als volle Etage
  • die Grundsteuer wird an Vollgeschossen festgemacht
  • dementsprechend muss weniger Grundsteuer gezahlt werden

Weil die Architektur dieser Dachformen wesentlich komplexer, aufwendiger und entsprechend kostspieliger ist, ist sie bei modernen Häusern weniger häufig zu finden. Schließlich handelt es sich letztendlich um ein zweiteiliges Satteldach, das durch horizontale Flächen verbunden wird. Auf diesem können sich wiederum verschiedene Steigungen befinden, um den Platz eines Hauses optimal ausnutzen zu können. Wenn das Obergeschoss mit Dachfenstern ausgestattet wird, können Sie es nicht nur als Stauraum, sondern auch als zusätzlichen Wohnraum nutzen und mit Tageslicht fluten.

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Wie sieht ein Walmdach aus?

Beim Walmdach handelt es sich ebenfalls um eine ältere Dachform für das Haus. Diese Dach-Architektur ist zu allen Seiten hingeneigt, also sowohl an der Trauf- als auch an der Giebelseite. Die Fläche des Daches, die sich oberhalb der Giebelseite befindet, wird als Walm bezeichnet. Eine Besonderheit des Walmdachs besteht darin, dass es sehr effektiv vor starken Witterungen schützt. Gerade weil alle Seiten relativ stark abgeschrägt sind, nimmt diese Dachform stürmischen Windböen die Angriffsfläche. Darüber hinaus wird jede Fassadenseite durch die Dachüberstände geschützt. Einer der Nachteile ist, dass die Fläche unter dem Dach nicht allzu viel Platz bietet, wie es zum Beispiel beim Mansardendach der Fall ist.

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Was ist ein Krüppelwalmdach?

Der Walm geht nicht bis zur Höhe der Dachtraufe. Dadurch kann das Haus weiterhin die Vorteile des Walmdachhauses genießen, – Schutz vor Stürmen und anderen heftigen Witterungen – bietet aber direkt unter dem Dach noch genügend Platz, damit Sie zusätzlichen Stauraum und vielleicht sogar Wohnraum zur Verfügung haben. Natürlich können Sie den zusätzlichen Platz bei dieser Dachform für das Haus auch für andere Zwecke nutzen.

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Was ist ein Zeltdach?

Kaum eine Dachform hat so viel Einfluss auf den Grundriss wie das Zeltdach: Um die Symmetrie des Daches zu gewährleisten, muss auch der Grundriss quadratisch sein. Zumindest drei der Dachflächen müssen spitz zusammenlaufen. Das schränkt die Möglichkeiten des restlichen Baus natürlich ein. Normalerweise steht auch die Raumplanung zuerst beim Architekten im Vordergrund, dann erst erfolgt die Planung für das Dach. Wer es unbedingt auf ein Zeltdach abgesehen hat, wird umdenken müssen.

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Wie ist ein Pultdach aufgebaut?

Dem Namen entsprechend ist das Pultdach wie ein Pult aufgebaut. Meist ist das Dach an einer Seite geneigt, stellt also im Grunde die Hälfte eines Satteldaches dar. Zwar wird es besonders gerne für Lagerhallen eingesetzt, mittlerweile wird es aber auch gerne als modernes Dach für den Wohnbereich verwendet. Das liegt daran, dass es simpel und pflegeleicht ist. Regenwasser kann leicht an einer Seit abfließen. Darüber hinaus können Sie auf dem Dach gut Solaranlagen anbringen, was insbesondere dann nützlich ist, wenn das Dach Richtung Süden ausgerichtet wird. Wird das Dach dagegen zur Nord- beziehungsweise Wetterseite ausgerichtet, kann es insbesondere schlechten Witterungsverhältnissen standhalten.

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In welche Dachformen kann eine Dachgaube eingebaut werden?

Dachgauben sind besonders dann vorteilhaft, wenn Sie unter dem Dach Wohnraum gewinnen möchten. Entweder, Sie planen Dachgauben direkt beim Neubau oder bauen eine Dachgaube nachträglich ein.

Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Dachgaubenformen:

  • Satteldachgaube
  • Flachdachgaube
  • Schleppdachgaube
  • Trapezgaube
  • Walmdachgaube

Wie Sie erkennen können, sind die Dachgauben meist nach den Dachformen benannt, in die sie eingebaut werden können. Auch, wenn Sie ein Flachdach beziehungsweise ein Dach mit geringer Neigung haben, können Sie also eine Dachgaube problemlos einbauen und so mehr Wohnraum gewinnen.

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Bei welchen Dachformen für das Haus kann Schiefer eingesetzt werden?

Der Naturstein Schiefer ist als Material für das Dachdecken seit langer Zeit beliebt. Die Platten sind mittlerweile leichter, kostengünstiger und schneller verarbeitet. Ein Schieferdach benötigt allerdings eine Neigung von mindestens zwölf Grad, um schlechten Wetterbedingungen standzuhalten. Ein Flachdach ist deswegen schon einmal weniger empfehlenswert. Ansonsten ist kaum eine Dachform ausgeschlossen, auch kleine Variationen wie zum Beispiel kleine Türme, Winkel und verschiedenste Übergänge sind möglich.

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