Die Dachsanierung –

Förderung von unterschiedlichsten Stellen

Die Asbest-Sünden des letzten Jahrhunderts belasten auch heute deutsche Dächer. Nach Schätzungen von Rathscheck Schiefer befinden sich noch rund 700 Millionen Quadratmeter der Faserzementplatten, die mit dem krebserregenden Gefahrenstoff versetzt sind, auf deutschen Dächern.

Diese gilt es zu entfernen und durch möglichst optimale Alternativen zu ersetzen. Die flächendeckende Asbestsanierung könnte – so Schätzungen des bayrischen Landesamts für Umwelt –noch Jahrzehnte dauern. Und das, obwohl das in Verruf geratene Baumaterial schon seit über 20 Jahren nicht mehr verwendet werden darf.

Dabei ist Eile geboten, denn durch Verwitterung oder unsachgemäße Entfernungsversuche können die Faserzementplatten brüchig werden. In diesem Fall werden feinste Faserspuren frei, die sich unbemerkt in der menschlichen Lunge absetzen können. Die Folge: Asbestose, die im schlimmsten Fall in Lungenkrebs endet.

Neben dem Aufwand halten Hausbesitzer von der Dachsanierung häufig die Kosten ab. Dabei wissen viele nicht, dass ihnen verschiedenste Anlaufstellen zur Dachsanierungs-Förderung offenstehen. Zunächst einmal können die Sanierungsmaßnahmen bei der nächsten Steuererklärung als „außergewöhnliche Belastung“ geltend gemacht werden und werden so steuerlich berücksichtigt. Laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs muss dazu allerdings die konkrete Asbestbelastung bestätigt worden sein. Steuerberater Reinhard Frank empfiehlt entsprechend, die Bescheinigung eines Sachverständigen einzuholen. So ist bei der Dachsanierung die Förderung sicher.

Darüber hinaus bieten Gemeinden, Länder und der Bund allesamt eigene Förderprogramme an, die den Wechsel zu gesundheitlich neutralen, umweltfreundlichen und nachhaltigen Dachdeckungsalternativen unterstützen. Etwa 990 Zuschussprogramme werden von den deutschen Städte und Gemeinden zur Förderung der Dachsanierung zur Verfügung gestellt.

Dachsanierung Förderung Schieferdach

Schieferdeckung – effizient und optimal bezuschusst

Entscheiden Sie sich als neue Dacheindeckung für Schiefer, an den die asbesthaltigen Faserzementplatten optisch angelehnt waren, profitieren sie gleich auf mehrfache Weise: Zum einen setzen Sie mit dem Naturprodukt auf ein nachhaltiges, witterungsresistentes und traditionsreiches Deckungsmaterial, das in seiner Haltbarkeit von rund 100 Jahren konkurrenzlos ist. Zum anderen stehen mit Schiefer Ihrer Dachsanierung weitere Möglichkeiten zur Förderung offen. So hält Rathscheck Schiefer beispielsweise einen Sanierungsgutschein bereit, wenn Hausbesitzer eine Asbestsanierung durchführen und ihr Dach anschließend mit Schiefer neu eindecken.

Tipp:

Abgesehen von expliziten Förderangeboten ist Schiefer inzwischen per se günstiger als weithin angenommen. Effizientere Abbau- und Verarbeitungsmethoden haben in den letzten Jahren kontinuierlich den Preis gesenkt, gerade bei der weniger aufwändigen Universal- oder Bogenschnittdeckung. Die Kosten sind also kein Argument gegen eine Dachsanierung – mit oder ohne Förderung!

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