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10 Tipps: Was bei Asbestdächern zu beachten ist

Je älter die Asbestplatten auf einem Dach sind, umso stärker sind sie in der Regel von Verwitterungserscheinungen betroffen. Und je mehr Spuren Wind und Wetter auf dem Asbestdach hinterlassen haben, desto gefährlicher können die Folgen für Mensch und Umwelt werden.

Spätestens, sobald sich die ersten Fasern aus den Platten lösen, sollten Hausbesitzer und Bauherren dringend über eine Asbestsanierung nachdenken.

Asbest Entfernung Dach Sanierung
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Die folgenden zehn Tipps sollten beim Entsorgen von Asbest unbedingt beachtet werden:

  1. Aufgrund ihres hohen Gefahrenpotenzials müssen Asbestplatten fachgerecht entsorgt werden. Wer selbst Hand anlegt, anstatt einen Fachmann mit der Asbestsanierung zu beauftragen, macht sich nach deutschem Gesetz strafbar. Auch für die Entsorgung selbst gelten klare Vorschriften, die unbedingt eingehalten werden müssen.

  2. Um sich möglichst gut vor den gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Asbest zu schützen, ist das Tragen von Schutzkleidung sowie Atemschutz bei der Arbeit an einem Asbestdach für Mitarbeiter von Sanierungsunternehmen verpflichtend.

  3. Damit die Umweltbelastung durch das krebserregende Mineral auf ein Minimum reduziert werden kann, muss Asbest fachgerecht entsorgt werden. Hierfür werden sogenannte „BigBags“ verwendet, da sie sich ideal für die Asbestentsorgung eignen: Dank der verschlossenen Gebinde können die gefährlichen Fasern nicht mehr nach außen dringen.

  4. Stark verwitterte oder beschädigte Faserzementplatten und unbeschichtete Asbestplatten (zum Beispiel heller Wellasbest) werden als besonders gesundheitsgefährdend und potenziell schädlich eingestuft. Aus dem porösen Material lösen sich die krebserregenden Fasern deutlich leichter als aus intakten Platten mit Asbestbelastung.

  5. Das Reinigen eines Asbestdachs ist strengstens verboten. Die Säuberung mit dem Hochdruckreiniger oder Besen begünstigt nämlich die Freisetzung der haarfeinen Fasern. Aufgrund dieser ernstzunehmenden Gefährdung drohen Umweltsündern Bußgelder.

  6. Mit dem Alter und der voranschreitenden Verwitterung eines Asbestdachs wächst auch die Gefahr, dass sich die unsichtbaren Asbestfasern freisetzen und auf diesem Weg in die Atemluft gelangen. Nach dem Einatmen können die Fasern die Lunge ernsthaft schädigen und noch 20 bis 30 Jahre danach in der Spätfolge Krebserkrankungen auslösen.

  7. Auf Asbestdächern dürfen keine Photovoltaik-Anlagen montiert werden: Durch mechanische Einwirkungen, beispielsweise das Bohren bei der Anbringung der Anlagen, werden die Asbestplatten beschädigt. Diese Beschädigung kann eine Freisetzung der gesundheitsschädlichen Fasern auslösen oder befördern. Auch andere Arbeiten, welche die Beschädigung der Platten begünstigen, sind verboten.

  8. Liegt die Bescheinigung über eine Asbestbelastung durch einen Sachverständigen vor, sind die Kosten für den Abriss, die Entsorgung und Neueindeckung des Asbestdachs gegebenenfalls als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzbar.

  9. Eine Neueindeckung mit natürlichen Bedachungsmaterialien wie beispielsweise langlebigem Schiefer bietet den effektivsten Schutz vor potenziellen Gesundheitsrisiken. Zudem ist Schiefer eine pflegeleichte und besonders robuste Alternative zu Asbestplatten, die auch nach Jahrzehnten nichts von ihrem Charme und ihrer Funktion einbüßt.

  10. In jedem Fall sollte der Asbestsanierung eine kompetente Beratung durch einen Experten vorausgehen. Hausbesitzer, die ihr Asbestdach sanieren, werden nämlich mit Fördermitteln bezuschusst - beispielsweise durch den Sanierungsbonus von Rathscheck Schiefer oder durch Kredite mit besonders günstigem Zinsniveau.

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