Schiefer.TV III:

„Die Förderung Ihrer Dachsanierung“

Bei Schiefer.TV handelt es sich um ein Sendeformat rund um die Dachsanierung und die Verwendung von Schiefer. In den jeweiligen Interviews werden verschiedene Experten befragt, geben wichtige Tipps und nützliche Hinweise. Dabei liegen die Schwerpunkte etwa auf den verschiedenen Möglichkeiten der Förderung und Finanzierung von Dachsanierungen.

Aber auch die Vielseitigkeit von Schiefer, seine Verwendung in der modernen Architektur sowie der Gefahrenstoff Asbest liegen im Fokus von Schiefer.TV.

Im dritten Teil der Schiefer.TV-Reihe hat Martin Kutschka einen interessanten Einblick in die Förderung von Dachsanierungen gegeben. Kutschka ist Vertriebsleiter der febis Service GmbH, einer der größten Fördermitteldatenbanken für den DACH-Raum.

Schiefer-TV Dachsanierung Förderung

Eine neue Dacheindeckung mit Schiefer

Laut Schätzungen von Experten müssen in den folgenden Jahrzehnten über 4,5 Millionen Einfamilienhäuser in ganz Deutschland mit einem neuen Dach versehen werden. Insbesondere bei einer Asbestsanierung wird der schimmernde Naturstein Schiefer zunehmend für die neue Dacheindeckung verwendet.

Das uralte Gestein zeigt sich heute in einem hochmodernen Kleid – verwunderlich ist es da nicht, dass der Trend zur Natur auf dem eigenen Dach geht. Immer mehr Eigenheimbesitzer schätzen die Vorteile, die der Naturstein mit sich bringt. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: Von klassischen Deckarten bis zu modernen, individuellen Deckformen ist nahezu alles möglich.

Wie lässt sich die neue Dacheindeckung fördern?

Martin Kutschka, Experte für Förderungen der Dachsanierung und Vertriebsleiter bei febis, klärt über spezielle Förderprogramme für das Dach auf: „Wir können unseren Kunden eine maßgeschneiderte Förderung bieten und zwar über alle Ebenen: Bund, Stadt, Land, Kreis, Gemeinde, Energieversorgungsunternehmen – in Summe für das Dach 1.250 Förderungen.“

Alle dieser Förderungen sind spezifisch auf die Sanierung von Dächern zugeschnitten. Einige können allerdings nur unter der Bedingung in Anspruch genommen werden, dass zeitgleich zur Sanierung eine Dämmung durchgeführt wird.

Sowohl seitens der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als auch von den verschiedenen Länderprogrammen werden diverse Anforderungen an den Kreditnehmer gestellt. So wird beispielsweise eine Dämmstoffstärke von 20 Zentimetern vorausgesetzt. Aus diesem Grund müssen Interessenten zuerst ein Gesamtkonzept für ihre Sanierung und Neueindeckung erstellen, bevor sie Zugang zu den Fördertöpfen erhalten.

Wie können Sachverständige den Eigenheimbesitzern helfen?

Hausbesitzer müssen ihre Konzepte nicht in Eigenregie erstellen. Sie können sich von den Energieberatern des Deutschen Energieberaternetzwerks unterstützen lassen, die mit febis zusammenarbeiten.

Bei diesen Beratern handelt es sich um zugelassen Sachverständige, die im Anschluss unter anderem die KfW-Anträge stellen dürfen. Sie helfen den Eigentümern dabei, den IST-Zustand detailliert zu erläutern und von dieser Basis aus den SOLL-Zustand zu erreichen. Kutschka erklärt genauer: „Wie muss ich mein Dach aufbauen, damit es am Ende des Tages auch mit zehn Prozent der KfW gefördert werden kann?“

Zusätzlich zu den Programmen der KfW lassen sich in den einzelnen Bundesländern weitere zehn Prozent an Förderung ergattern. Auch für diese Fördertöpfe gibt es wiederum Zulassungsbeschränkungen.

Speziell für die Dachsanierung stellen 1.100 Städte und Gemeinden ihre Förderprogramme zur Verfügung. Damit möchten sie vorrangig die Energieeffizienz vorantreiben sowie die lokale Wirtschaft unterstützen, doch auch das lokale Handwerk und die Finanzierer sollen gefördert werden.

Was muss ich bei der Förderung der Dachsanierung beachten?

„Sie sollten in der Regel immer erst den Förderantrag stellen. Das ist ein K.O.-Kriterium für fast alle KfW-Förderprogramme“, so Martin Kutschka. Als sinnvolle Reihenfolge für den Erhalt von Fördergeldern sieht er die folgende: Erst wird der Antrag gestellt, anschließend der Fachbetrieb beauftragt und schließlich kann mit der Maßnahme begonnen werden.

Zu welchem Zeitpunkt der Förderantrag gestellt wird, spielt in der Regel keine Rolle – vielmehr müssen die Anforderungen an das zu sanierende Gebäude erfüllt werden. So werden beispielsweise von 30 Kommunen spezielle Programme zur Verfügung gestellt, um Asbest vom Dach zu entfernen und anschließend eine Neueindeckung durchzuführen. Auch die KfW sowie die Firma Rathscheck Schiefer halten hierfür gesonderte Förderprogramme bereit. So erhalten Sie von Rathscheck beispielsweise einen Sanierungsgutschein, wenn Sie Ihr mit Asbest belastetes Dach sanieren und es anschließend mit Schiefer neu eindecken. Weitere Information erhalten Sie hier.

So vielfältig kann Schiefer eingesetzt werden

Die Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub ist ein ideales Beispiel für die Vielseitigkeit sowie Beständigkeit des Natursteins Schiefer. Mitten im Rhein errichtet, sollte die Burg ursprünglich als Zollstation genutzt werden – heute zählt sie zu den Kulturgütern in Deutschland, auf welche wir besonders stolz sein können.

Bis heute beeindruckt nicht nur Schiefer als natürliches Material – auch die Fertigkeiten, aus denen der Bau errichtet wurde, imponieren dem Betrachter. Die geschieferten Dächer und Türme wirken besonders elegant. Auch auf der berühmten Burg Eltz und an zahlreichen Gebäuden überall in Deutschland lässt sich der Naturstein finden. Denn Schiefer bleibt zeitlos schön.

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