Alle unter einem Dach: Das nachhaltige Haus

Grüner Wohnen – Folge 3: Wie sich ein Neubau für zwei Generationen im Alter finanzieren lässt - Zuschuss für Schiefer-Solardach

 

Die Preise für Bauland und Wohnungen gehen durch die Decke, die Alternative liegt oft vor der Haustüre großer Ballungszentren: Auf dem Land lässt sich der Traum vom Neubau im Grünen noch leichter erfüllen. Wie es geht, finanzierbar und gleichzeitig nachhaltig zu bauen, zeigt Folge 3 unserer Serie mit einem Beispiel aus dem Sauerland.

„An jedem Tag, an dem ich auf der Baustelle war“, berichtet Ewald Gerlach stolz, „habe ich 1000 Euro verdient.“ Und natürlich bekräftigt er das noch einmal mit dem meistgebrauchten Wort im Sauerland: „woll“.  Das heißt im Klartext: Wer mit anpackt, gut aufpasst und nachhaltig plant, baut auch in Zeiten steigender Baupreise zu finanzierbaren Konditionen, langfristig überschaubaren Nebenkosten - und sorgenfrei für die nächste Generation.

Der Mitt-Sechziger wollte es nach seiner Pensionierung noch einmal wissen, um den zweiten Lebensabschnitt im Grünen seiner sauerländischen Heimat verbringen zu können. Gemeinsam mit dem Sohn wagte die Familie das Abenteuer Neubau. Grundlage war ein 600 Quadratmeter großes Hanggrundstück. Weil es „nicht einfach zu bebauen“ war, konnte es mit einem Quadratmeterpreis von „knapp über 125 Euro“ vor vier Jahren „noch recht günstig“ erworben werden.  Als „Glücksfall“ entpuppte sich die nicht ganz unproblematische Randlage: 3000 Quadratmeter Hangwald gab es für kleines Geld dazu.

Mit großem Enthusiasmus, durchsetzungsstark und gleichzeitig traditionsbewusst ging das Familienoberhaupt Anfang 2019 ans Werk des Zwei-Generationen-Hauses: Er legte selbst Hand an „wo ich es konnte.“

Das durch Eigenleistung beim Bodenaushub, beim Rohbau, Innenausbau und bei den Außenanlagen eingesparte Budget investierten die Gerlachs vom Keller bis zum Dach in Nachhaltigkeit. Beheizt wird der 220 Quadratmeter große Neubau mit zwei getrennten Wohneinheiten beispielsweise mit einer energieeffizienten Wärmepumpe, auf dem Dach schimmert selbstverständlich „echter Schiefer“ in der Südwest-Sonne: „Hochwertige Ausstattungen“, blickt der von Haus aus ansonsten eher sparsame Sauerländer nach vorne, „sind langfristig betrachtet meist günstiger, woll.“  Geschickt genutzt wurde die Kombination mehrerer Zuschüsse.

Gerlach wählte mit dem zukunftsweisenden Rathscheck Schiefer-System (RSS) einen für die Region seit Jahrhunderten typischen Baustoff – und gleichzeitig eine der modernsten wie langlebigsten Möglichkeiten für seine Dacheindeckung: 75 Jahre und länger schützt ein Schieferdach ein Haus und seine Bewohner. Gerlach: „Das wussten schon unsere Großväter.“  Das Sauerland gilt als eine der klassischen Schieferregionen Deutschlands, wo der markante Stein das Bild von malerischen Dörfern und Altstädten prägt. Mit Dachdeckermeister Andreas Harnacke holte sich der Bauherr einen Schieferprofi ins Haus, der anfangs selbst verblüfft war über die völlig neuen Möglichkeiten: „Das System ist ähnlich schnell zu installieren wie eine klassische Pfannendeckung, aber durch den geringeren Arbeitsaufwand deutlich kostengünstiger als eine traditionelle Schiefereindeckung. Gleichzeitig passt es in die aktuelle puristisch-modere Design-Linie.“  

Sonnen-System: Sofort oder später

Zukunftsfähig und besonders nachhaltig ist das Ratscheck Schiefer-System durch die bündige Integrationsmöglichkeit von Photovoltaik-Elementen, die sich bei der Neueindeckung direkt einbinden oder später zu jeder Zeit einfach nachrüsten lassen. Rund 60 Quadratmeter Solarfläche können dabei – je nach Dachausrichtung und Sonnenstand – ein Einfamilienhaus weitgehend mit eigenem grünen Strom versorgen. „Besonders interessant“, erklärt Harnacke, „ist das für alle, die den Sonnenstrom selbst verbrauchen, beispielsweise um ein Elektroauto zu laden oder eine Luft/Wasser-Wärmepumpe zu betreiben.“  Aktuell spiele auch das Thema „Unabhängigkeit in der Energieversorgung“ bei Neuanfragen eine immer größere Rolle. Harnacke: „Obwohl sich die Investition mit Sicherheit im Laufe der Zeit rechnet, stehen im Moment nicht unbedingt betriebswirtschaftliche Faktoren bei der Entscheidung im Vordergrund.“ Noch gäbe es keine Engpässe bei der Materialbeschaffung des Kombi-Systems. Schiefer ist ein reines Naturprodukt, entstanden vor rund 400 Millionen Jahre durch gewaltige Erdverschiebungen. Gewonnen wird der Naturstein heute vorrangig aus hochwertigen bedeutenden Vorkommen im Nordwesten Spaniens, wo das deutsche Unternehmen Rathscheck Schiefer eigene Lager- und Produktionsstätten hat. Passgenau wurden für die modernen Rechteck-Schiefersteine 40 mal 120 Zentimeter große dunkle Photovoltaik-Elemente entwickelt, die eingebettet zwischen den Natursteinen kaum ins Auge fallen.

Drei Jahre nach dem ersten Spatenstich ist aus dem verwilderten Hang ein Naturparadies mit einer grünen Blumenwiese und Bienenpflanzen entstanden. Für den naturverbundenen Hobby-Bauer Ewald Gerlach bleibt trotzdem nicht immer Zeit, sich bei einem „Pülleken“ zurückzulehnen, um vom Altenteil im neuen Haus den Traumblick über das Sauerland zu genießen: „Es gibt immer was zu tun, woll.“

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Das Rathscheck Schiefer-System

Schöne Aussichten: Um gemeinsam mit dem Sohn unter einem Dach zu wohnen, hat die Familie im Sauerland noch einmal neu gebaut – und dabei auf Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Folgekosten geachtet. Das moderne Schieferdach aus Rechtecksteinen kann jederzeit einfach um integrierbare Photovoltaik-Module ergänzt werden.

Elegant, einfach, effektiv

Wo aufgeständerte Solarmodule die Ästhetik stören oder der Denkmalschutz der Installation erneuerbarer Energien einen Riegel vorschiebt helfen kaum sichtbare integrierte Module beim Umstieg in die Unabhängigkeit. Das Rathscheck Schiefer-System verbindet die Nachhaltigkeit eines natürlichen Steins mit den Vorteilen moderner Solarstromerzeugung. Abgestimmt auf die Maße der rechteckigen Schiefersteine lassen sich 120 Zentimeter breite, 40 Zentimeter hohe und nur fünf Millimeter starke Photovoltaik-Elemente  nahezu unsichtbar und optisch anspruchsvoll in die Dacheindeckung integrieren. Das System ist sowohl bei einer Dachsanierung als auch bei einer Ersteindeckung schnell und einfach installierbar und bietet durch deutlich geringeren Arbeitsaufwand mehrfach finanzielle Vorteile. Da die Solarmodule in einem Arbeitsschritt gemeinsam mit den Schiefersteinen in eine Trägerkonstruktion aus Metall eingehängtund durch einfache Steckverbindungen verbunden werden entfallen beispielsweise die Kosten für zusätzliche Arbeiten wie Unterkonstruktion oder Gerüstbau.

Weil die Sonne keine Rechnung schickt und - beispielhaft - etwa 100 Module mit weniger als 50 Quadratmetern Dachfläche die Grundversorgung für ein Einfamilienhaus sicherstellen können machen sich bei steigenden Strompreisen viele Anlagen in der Regel nach 8 bis 12 Jahren von selbst bezahlt. Die erforderliche Anzahl an Modulen - und damit der Ertrag - sind von der jeweiligen Dachausrichtung und Sonneneinstrahlung abhängig. Der Clou: Sollte der Strombedarf im Laufe der Jahre steigen, kann die Solarfläche mitwachsen. Auch im Nachhinein lassen sich im Handumdrehen Schiefersteine durch weitere PV-Module ersetzen. Wer sich bis Ende Juni für die Installation eines Schiefer-Solardaches entscheidet, erhält von Rathscheck Schiefer eine Hersteller-Förderung. Infos: www.rathscheck.de/solar-zuschuss,  Bauherrenberatung zum Rathscheck Schiefer-System unter +49 (0)2651 955 110.

Schiefer & Solar

So geht natürlich nachhaltig.


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