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Schieferdeckung ist nicht gleich Schieferdeckung

Unser Land besitzt in Schiefer die weltgrößte Vielfalt von Formen und Deckarten. Damit tragen wir größten Sicherheits-Aspekten auch in der Deckung sowie höchstmöglichen Gestaltungsmöglichkeiten, ästhetischen und künstlerischen Kriterien Rechnung.

Der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e.V. (ZVDH) hat in Zusammenarbeit mit der deutschen Schieferindustrie ein Regelwerk (Regeln für Deckungen mit Schiefer) herausgegeben, das in der Welt seinesgleichen suchen kann. Die Bearbeitung des Schiefers orientiert sich bereits an diesem Regelwerk. Denn einwandfreie Bearbeitung nach diesen Regeln und Verarbeitung am Gebäude sind eng verzahnt. Das traditionsbewusste und zugleich fortschrittliche deutsche Dachdecker-Handwerk arbeitet nach diesen Regeln als Stand der Technik.

Die vielfältigen Formen und Deckarten lassen sich grundsätzlich in drei Gruppen aufteilen:

  • exklusive Deckarten,
  • stilvolle, dekorative Deckarten,
  • besonders preiswerte Deckarten.

Die Deckart bestimmt den Preis

Im Bereich der Schwerpunkt-Erwartungen Lebensdauer, Farbbeständigkeit und Ästhetik muss logischerweise der Anspruch an den Schiefer um so mehr steigen, je anspruchsvoller die gewünschte Deckart ist. Der Zusammenhang ergibt sich auch aus dem jeweiligen Preisniveau. Durch andere Gewinnungs- und Bearbeitungsmethoden ist schon der Materialpreis bei exklusiven Deckungen höher; insbesondere aber schlägt der Lohnaufwand bei der Verlegung zu Buche. Deshalb wäre es unlogisch und auch ökonomisch falsch, gerade bei einer lohnintensiveren, exklusiven Deckart an die Schieferqualität nicht die höchstmöglichen Ansprüche zu stellen.

Forderung: Je exklusiver die Deckart, desto besser muss der Schiefer sein

Die fachgerechte Verlegung am Bau nach dem bestehenden Regelwerk ist dritter Meilenstein nach fachmännischer Materialauswahl und Bearbeitung im Schieferbergbau.

Der spezialisierte und erfahrene Dachdeckermeister allein verfügt über die Möglichkeit, dem Bauherrn Sicherheit zu bieten. Amateure (gelegentlich bei Dachdeckern auch Haie genannt) sind auch hier das größte Risiko.

Amateure auch bei der Verlegung ein Risiko

Im größeren Umkreis früherer und heutiger Gewinnungsstätten sind zahlreiche Dachdecker-Unternehmen existent, die seit Generationen die »Kunst des Schieferdeckens« nach den Fachregeln beherrschen. Aber selbst in anderen Gebieten decken zunehmend Dachdecker ihre Meisterstücke in Schiefer. Spezielle Schiefer-Lehrgänge dienen zur Weiterbildung und werden in jüngster Zeit rege besucht.

Die Zahl der Schieferdecker wächst wieder

3 Qualitätsebenen

  • Material-Qualität
  • Bearbeitungs-Qualität
  • Qualität der Deckung

Diese drei Qualitätsebenen sind eng miteinander verzahnt. Eine Schematisierung zeigt die nebenstehende Grafik. Nur wenn auf allen drei Ebenen die jeweiligen Anforderungen optimal erfüllt sind, kommt die Schönheit und Dauerhaftigkeit einer Schieferdeckung auf dem Dach oder an der Wand richtig zur Geltung.

Rathscheck Schiefer - Rathscheck Schiefer - 3 Qualitätsebenen

Die Altdeutsche Schieferdeckung gilt nicht ohne Grund als eine Königin aller Dachdeckarten und erfordert besonders hochstehendes handwerkliches Können schon bei der Zurichtung. In Deutschland hat sie eine jahrhundertealte Dachdecktradition.

Die Altdeutsche Deckung: Eine Königin aller Dachdeckarten

Besonderes Kennzeichen der Altdeutschen Deckung ist die Freihandzurichtung der Decksteine in den verschiedenen Hieben. Ein Hauptmerkmal ist, dass die Decksteine in der Höhe und der Breite in entsprechenden Sortierungen schwanken sollen.

Altdeutsche Schiefer sind freihand zugerichtet

In jüngster Zeit sind leider immer wieder Fälle bekannt geworden, in denen Schieferdecksteine und Zubehör als »Altdeutsch« bezeichnet wurden, die an sich eher einer Schablonendeckung entsprechen. Dies hat einige verantwortliche Unternehmen in der deutschen Schieferindustrie, u. a. organisiert im Schiefer-Fachverband in Deutschland e.V. (SVD), und den ZVDH genötigt, in einer Ergänzung der Regeln für Deckungen mit Schiefer die Altdeutsche Schieferdeckung genauer zu definieren (die Konkretisierungen sind in einem Band V der Schriftenreihe des SVD, veröffentlicht, außerdem im Internet unter »http://www.schiefer-fachverband.de/«).

Schieferindustrie und Dachdeckerhandwerk bemühen sich um das »Altdeutsch«

Für die hervorragenden Altdeutschen Dachdeckungen sollte man nur hervorragendes Schiefermaterial verwenden. Es ist durchaus logisch, für diese kunstvollen und zugleich handwerklich traditionsreichen Dächer auch traditionsreichen Schiefer wie z.B. den Moselschiefer oder den Thüringer Schiefer zu verwenden. Zu dieser Dachdecktradition passt eben keine »Neubildung« z.B. aus importierten Schiefern oder aus deutschen Fertigungen, die keine derartige Tradition bzw. keine Mitarbeiter besitzen, die freihand Altdeutsch zurichten können.

 

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