Rathscheck Schiefer 
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Altdeutsche Deckung

Rathscheck Schiefer - Altdeutsche Deckung - Decksteine

Rathscheck Schiefer

Rathscheck Schiefer - Altdeutsche Deckung - Deckschema

Die Altdeutsche Deckung wird auch die "Königin der Deckarten“ genannt. Sie ist die handwerklich anspruchsvollste Deckart. Ein Schieferdach in Altdeutsch ist in den Details kunstvoll ausgeformt und gehört zu den Spitzenleistungen des Dachdeckerhandwerks.

Charakteristisch ist bei dieser Deckart die Verwendung von Decksteinen von unterschiedlicher Höhe und Breite, die ein Deckbild voller Harmonie und Lebendigkeit entstehen lässt. Das Ergebnis ist auf jeden Fall einzigartig: Keine Altdeutsche Deckung gelingt wie eine andere, das Dach ist individuell edel, ein echtes Unikat. Die Altdeutsche Deckung eignet sich durch ihre Variabilität besonders für anspruchsvolle und komplizierte Dachgeometrien.

 

 
Bild Rathscheck Schiefer
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Rathscheck Schiefer - Altdeutsche Deckung
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Rathscheck Schiefer - Altdeutsche Deckung
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Rathscheck Schiefer - Altdeutsche Deckung
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Rathscheck Schiefer - Altdeutsche Deckung
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Rathscheck Schiefer - Altdeutsche Deckung
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Rathscheck Schiefer - Altdeutsche Deckung
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Rathscheck Schiefer - Altdeutsche Deckung
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Rathscheck Schiefer - Altdeutsche Deckung
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Rathscheck Schiefer - Altdeutsche Deckung
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Das Hauptmerkmal der Altdeutschen Deckung ist die Verwendung von frei Hand zugerichteten Decksteinen mit deutlich unterschiedlichen Höhen und Breiten in einer Fläche. Die Altdeutschen Deckungen sind als geschlossene Deckungen auszuführen.

Die Deckung auf dem Dach erfolgt im unteren Teil über dem Fußgebinde mit den größten, nach Gattung sortierten Decksteinen, die in ihrer Größe zum First hin deutlich kleiner werden (verjüngen). Hierbei muss in der fertig gedeckten Dachfläche eine stufenlose Verringerung der Gebindehöhe in Abhängigkeit von der Sparrenlänge mindestens entsprechend der hier eingeblendeten Tabelle erfolgen:

 Sparrenlänge
 m
 Differenz zwischen der
 größten und kleinsten
 Gebindehöhe
 mm
 Übliche Anzahl
 der zu
 verwendenden
 benachbarten
 Sortierungen

6

40

1

8

60

2

> 8

80

2-3

Die breiten und schmalen Decksteine sind in der Fläche zu verteilen. Innerhalb einer Gebindehöhe muss die Differenz von der breitesten bis zur schmalsten Sichtbreite der Decksteine mindestens 40 mm unabhängig von der Sparrenlänge betragen. Nur bei kleinen Dachflächen, wie z. B. Dachgauben, dürfen diese geforderten Maße unterschritten werden.

Das Übersetzen von zwei schmalen Decksteinen auf einen breiten oder von einem breiten auf zwei schmale ist zulässig und typisch für die Altdeutsche Deckung; es ist jedoch mit besonderer Sorgfalt vorzunehmen.

Die Deckung der Anfang- und Endorte muss eingebunden erfolgen. Gleiches gilt für die Grat-Eindeckung.

Die Deckung an der Wand erfolgt derart, dass an der unteren Kante der zu deckenden Fläche (z. B. Sockel) mit den größten Decksteinen begonnen wird, zum Abschluss der Wandfläche hin die Decksteine deutlich kleiner werden (verjüngen). Hierbei muss in der fertig gedeckten Fläche eine stufenlose Verringerung der Gebindehöhe in Abhängigkeit von der einzudeckenden Wandhöhe eingehalten werden:

 Einzudeckende
 Wandhöhe
 Differenz zwischen der
 größten und kleinsten
 Gebindehöhe
 mm
 Übliche Anzahl
 der zu
 verwendenden
 benachbarten
 Sortierungen

3

20

1

6

40

1

8

60

2

> 8

80

2-3

Die verschiedenen Steinbreiten in den Sortierungen sind innerhalb einer Gebindehöhe zu verteilen. Die Differenz von der breitesten bis zur schmalsten Sichtbreite der Decksteine beträgt dabei mindestens 30 mm unabhängig von der einzudeckenden Wandhöhe.

Nur bei kleinen Wandflächen, z. B. Attiken, dürfen die geforderten Maße unterschritten werden.

 
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