Wir haben einem erfahrenen Schieferdecker bei der Entwicklung eines Ornamentes über die Schulter geschaut. Dachdeckermeister Uwe Bierbaum vom Dachdeckerunternehmen Bierbaum & Salz aus Windhagen zeigt wie es geht.
Wer sich als Schieferdecker für die Eindeckung von Ornamenten interessiert, kann sich auch an das Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks wenden. Dort werden regelmäßig Ornament-Kurse angeboten, um diese spezielle Disziplin der Schiefereindeckung zu erlernen.
![]() |
|
| Bild 1: Gute Vorbereitung ist wichtig für die Entwicklung eines Schiefer-Ornamentes. Das Objekt entsteht zunächst am Computer. Als Vorlage kann ein Foto des Motives dienen. Davon wird eine Strichzeichnung erstellt, die auf eine Overhaed-Folie ausgedruckt wird. |
|
| Bild 2: Projektion des Ornamentes in Originalgröße auf eine doppelte Folie. Dabei dient die obere Folie als Schnittvorlage für die einzelnen Schiefersteine und die untere (im Bild nicht sichtbar) ist die Deckvorlage. | |
| Bild 3: Nachzeichnen der projizierten Linien, die als Schnittvorlagen für die einzelnen Schiefersteine dienen. | |
| Bild 4: Die Linien, die bereits auf die obere Folie übertragen wurden, werden jetzt nochmals im darauf folgenden Arbeitsgang auf die untere Folie (Deckvorlage) nachgezeichnet. | |
| Bild 5: Einzeichnen der Gebindereihen mit einem Schnürband. | |
| Bild 6: Schritt für Schritt entsteht mit viel Liebe zum Detail das Schiefer-Ornament. | |
| |
|
| Bild 7: Der Einsatz von ColorSklent®-Schiefer (hier in grün) unterstützt die optische Wirkung. | |
![]() |
|
|
Bild 8: Das Ornament ist fertig für die Befestigung an der Fassade. Die Holzunterkonstruktion (Sperrholzplatte) kann abhängig von der späteren Position des Bildes mit Haken und Kantenschützer oder Anschlussprofilen montiert werden, je nach dem, ob das Motiv in eine Schieferfassade integriert wird oder allein stehend aufgehängt wird. |