| 22 | Schulzentrum, Ailingen |
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Ein starkes Stück Architektur.
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Der Erweiterungsbau des Schulzentrums Ailingen präsentiert sich als Der neu eingefügte Schiefer-Kubus präsentiert sich als architektonisch stark prägendes Gebäude, das die Altbauten aus den 60er und 70er Jahre dominant zu verbinden vermag. Die Realschule, ein Stahlbetonskelettbau mit Klinkerausfachung aus dem Jahr 1963 und die Grundund-und Haupt schule, ein Betonbau mit Alu-Trapezblechbekleidung aus dem Jahre 1971, ordnen sich dem neuen Bauwerk unter. Während die beiden Altbautenlängs des Hanges stehen, nimmt der Neubau eine verbindende Querposition ein. Einerseits in den Hang eingegraben, andererseits weit über dem abfallenden Gelände schwebend, nimmt der Neubau für sich eine Sonderstellung ein. Der Erweiterungsbau der Architekten Von der Schiefer-Tafel zur Schiefer-Fassade Bei der Gestaltung der Fassade stand für die Architekten von vorn herein fest, dass Schiefer eingesetzt werden sollte. Schiefer in Form von Schie fer-Tafeln, rüher ein in Schulen gängiges Schreibwerk zeug, inspirierte die Planer. Heute schätzen die Architekten das lebhafte Farbspiel des Spaltgesteines vom tiefen Schwarz über das seidig glänzende Blaugrau bis hin zum strahlen den Glanz in der Sonne. Die Architekten entwarfen ein exaktes Verlegemuster. Es besteht aus einer unregelmäßigen Folge von verschieden hohen Steinge binden. Sie sind in der Ansichtsfläche fünf, zehn oder fünfzehn Zentimeter hoch. Die Lage, Höhe und Wiederholung der Gebinde ist über mehrere Meter vorgegeben gewesen. Lediglich bei der Lage der Stoßfugen der Schiefer-Steine hatten die verarbeitenden Dachdecker freie Hand. Es sollte allerdings der Eindruck eines wilden Verbandes entstehen. In der Senkrechten durften sich die über einander stehenden Stoßfugen über mehrere Reihen nicht wieder holen Das Erweiterungsgebäude des Schulzentrums hat die Aufgabe, zwei sehr unterschiedliche bestehende Gebäude zu verbinden. Durch den strengen Rhythmus mit senkrechten Fensterbändern und der Natursteinoberfläche aus Schiefer entsteht ein einfaches, starkes Gebäude mit der erforderlichen Kraft, den heterogenen Bestand zu vereinen. Durch unterschiedlich breite Gebindelagen wurde eine starke horizontale Bänderung herausgearbeitet, die den Schiefer-Baukörper flächig und natürlich erscheinen lässt. Diese Grundhaltung, das Material in seiner ursprünglichen Hinter der Fassade verbergen sich 20 x 60 mm Mineralwolle. In U-förmigen Aluhaltern sind senkrechte Kanthölzer 60 x 120 mm und darauf eine 30 mm dicke waagerechte
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