Rathscheck Schiefer
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Rathscheck Schiefer - Jetzt Sanierungsbonus sichern!
FAQ
 

FAQ


Wie und wann ist Schiefer entstanden?

Vor etwa 400 Millionen Jahren bildeten sich in der Devon-Zeit auf dem Grund urzeitlicher Meere feinste Tonschlamm-Ablagerungen, die sich durch hohen Druck und hohe Temperaturen allmählich zu Tonstein verfestigten. Bei der späteren Gebirgsbildung falteten sich diese Tonstein-Schichten durch seitlichen Druck auf. Während dieses Prozesses der sogenannten Schieferung bildete sich eine Abfolge mikroskopisch feiner plättchenförmiger Mineralien (Glimmerlagen), denen der Schiefer seine typische Struktur und Charakteristika - insbesondere die gute Spaltbarkeit und seine Witterungsbeständigkeit - verdankt.

Was ist eigentlich Moselschiefer®?

Moselschiefer®

Lebendige Schönheit für höchste Ansprüche.

Die Natur ist Perfektionistin. Und so zeichnet sich auch unser Premiumprodukt Moselschiefer®, das 400 Mio. Jahre tief unter der Erde reifte, für eine ökologische Schieferdeckung von höchster Qualität aus.

Wir haben das Glück, in Mayen über dieses Schiefervorkommen zu verfügen. Schon die Römer wussten die Haltbarkeit, den Glanz sowie die tiefe blaugraue Färbung dieses robusten Baustoffes zu schätzen und bauten ihn hier ab. Ursprünglich wurde der Werkstoff über die Mosel transportiert und erhielt so schon um 1588 seinen Namen. Moselschiefer® ist einer der ältesten Markenbegriffe weltweit und steht bis heute für Schiefer von bester Qualität.

Seit vielen Generationen schufen Baumeister und Handwerker mit Moselschiefer® Bauwerke von bleibendem Wert und perfektionierten ihr Handwerk zur Altdeutschen Deckung – bis heute ist sie die Königin unter den Deckarten.

Neben der Altdeutschen Deckung werden auch Decksteine für ihre “kleine Schwester“, die Schuppen-Deckung, die exklusive Wilde Deckung sowie Sonderformate für denkmalgeschützte Gebäude in Moselschiefer® gefertigt. So entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen Architekten, Schieferdeckern und Bauherren Häuser und Gebäude von zeitlosem Charme. Denn die Natur kommt nie aus der Mode.

Was ist eigentlich InterSIN®?

InterSIN®

Ein Werkstoff mit vielfältigen Facetten.

InterSIN® ist unser Markenzeichen für blaugrauen Schiefer aus internationalen Vorkommen. Mit größter Sorgfalt und dem Einsatz modernster Technik wird InterSIN-Schiefer unter und über Tage gewonnen.

Langlebigkeit macht den robusten und pflegeleichten Werkstoff zu einem äußerst wirtschaftlichen Material für Dach- und Fassadeneindeckungen. Der blaugraue Schiefer ist ein reines und qualitativ hochwertiges Naturprodukt. Unser aus jahrzehntelanger Erfahrung entwickeltes Rathscheck-Qualitätssystem stellt durch die Einhaltung strengster Kriterien und ständiger Vor-Ort-Kontrollen einen hohen Qualitäts-Standard der einzelnen Schiefervorkommen sicher. Regelmäßig werden Schieferproben zahlreichen Untersuchungen unterzogen und müssen unseren Anforderungen, die sich an der Qualität unseres Premiumproduktes Moselschiefer® orientieren, gerecht werden.

InterSIN® gibt es in vielen unterschiedlichen Decksteinformaten. Von der wirtschaftlichen Universal-Deckung, über die zahlreichen Deckarten für Fassadenbekleidungen bis hin zur Schuppen-Deckung lässt sich für jeden Geschmack und Geldbeutel die passende Schieferdeckung mit InterSIN® realisieren.

Individuellen Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. InterSIN® verleiht jedem Objekt einen einzigartigen Charakter für Generationen.

Was ist eigentlich ColorSIN®?

ColorSIN®

Schiefer in den Farben der Natur.

Welche Farbe hat der Mut?

Schiefer. Lebendiges Gestein aus der Natur. Vor Millionen von Jahren von Naturgewalten geformt. Und bis heute geschätzt als ein Baustoff mit perfekten Eigenschaften für Dächer und Fassaden.

Jeder kennt Schiefer, das blaugraue, seidig glänzende Gestein. Doch wussten Sie, dass Schiefer auch in anderen Farben verfügbar ist?

Je nach Zusammensetzung der natürlichen Bestandteile entstanden unterschiedliche Farbnuancen des Schiefers. So kommt es, dass an manchen Orten der Erde der Schiefer Rot- oder Grüntöne aufweist.

ColorSIN®, so nennen wir unseren Farbschiefer. Die unterschiedlichen Deckarten bieten Abwechslung und farbige Gestaltungsmöglichkeiten. Sie verleihen jeder Schieferdeckung einen individuellen Charakter.

ColorSIN® ist, ebenso wie der blaugraue Schiefer, ein reines Naturprodukt und weist die gleichen Eigenschaften auf. Er ist äußerst langlebig, robust, pflegeleicht und überraschend preiswert. Eine farbige Schieferdeckung hat immer eine besondere Ausstrahlung.

Lesen Sie auch: ColorSIN® - Schiefer in den edlen Farben der Natur.

Nur Mut. Bekennen Sie Farbe!

Was ist Moselschiefer® Extra?
  • Moselschiefer® ist der Markenname für unseren Schiefer aus unserem Bergwerk Katzenberg. Über die Jahrhunderte hinweg hat er sich von einem Herkunfts- zu einem Qualitätsbegriff entwickelt.
  • Die „Regeln für Deckungen mit Schiefer“ sagen aus, dass die Spaltstärke der Schiefer 4-6 mm, im Mittel 5 mm, betragen soll. Bei größeren Schiefern können auch dickere Spaltstärken vorkommen.
  • Darüber hinaus stellen die Fachregeln Mindestforderungen dar. Folgerichtig können Schiefer größerer Spaltdicke sowohl produziert als auch angeboten/verkauft werden.
  • Jedes Schiefervorkommen auf dieser Welt hat Partien, die sich, aus welchen geologischen Gründen auch immer, nicht auf die zuvor beschriebene „Normalspaltdicke“ spalten lassen.
  • Es ist branchenüblich, auch aus solchen Partien Dachschiefer zu fertigen.
  • Diesen Schiefer mit dickeren Spaltstärken vermarkten wir als Moselschiefer® Extra.
  • Bei Moselschiefer® bieten wir folglich zwei Sortierungen an. Eine „Normal-Sortierung“ und eine „Extra-Sortierung“. Bei beiden Sortierungen handelt es sich um dieselbe Gesteinsqualität. Die aktuellen Prüfzertifikate mit den Codierungen S 1, A 1 und T 1 gelten für beide Sortierungen gleichermaßen.
  • Darüber hinaus ist auch wichtig zu wissen, dass Schieferplatten mit einer dickeren Spaltstärke in keinem Fall gegenüber einer „Normalspaltdicke“ Nachteile aufweisen; das Gegenteil ist der Fall, denn dadurch erhöht sich bei einem Qualitätsschiefer (und nur bei einem solchen, um den es sich bei Moselschiefer® zweifelsfrei handelt) die zu erwartende Lebensdauer.
  • Die bereits erwähnten 4-6, im Mittel 5 mm Spaltstärke dienen lediglich der Kalkulationssicherheit des Schieferdeckers. Denn von den Produzenten, so auch von uns, werden die Decksteine für die Altdeutsche Deckung auf Gewichtsbasis (dz) verkauft.
  • Bedingt durch die bei Moselschiefer® Extra dickeren Spaltstärken erhöht sich folglich der Materialbedarf pro m².
  • Damit der Schieferdecker kalkulatorisch keinen Nachteil hat, bieten wir Moselschiefer® Extra deutlich preisgünstiger an.

Fazit:

  • Bei Moselschiefer® und Moselschiefer® Extra handelt es sich um dieselbe seit Jahrhunderten bewährte Gesteinsqualität. Moselschiefer® Extra ist lediglich eine dickere Spaltstärken-Sortierung.
  • Wegen dem bei Moselschiefer® Extra erhöhten Materialbedarf/m² bieten wir diesen Schiefer zu sehr günstigen Preisen an.
Was ist eine Classic-Selektion?

Classic ist in der Gesteinsqualität mit der bei uns üblichen Erst-Qualität identisch und wird daher bzgl. des Materials vollständig in unsere Gewährleistung einbezogen. Lediglich die Kriterien der Bearbeitungs-Auslese (Selektion) sind anders. Vereinzelt fehlende Löcher, Spaltstärkenschwankungen, leichte Schüssellungen, Blähstreifen, Verdickungen, leicht erhöhter Bruch und dergleichen sind möglich, die jedoch in der Regel beim Dachdecken ausgeglichen werden können.

Daher werden Classic-Selektionen gegenüber den üblichen Selektionen preislich günstiger angeboten.

Welche unterschiedlichen Deckarten (Formate) gibt es?

Altdeutsche Deckung, Wilde Deckung, Schuppen-Deckung, Universal-Deckung, Rechteck-Deckung, Dekorative Deckung mit Spitzwinkel, Dekorative Deckung mit Fischschuppen, Dekorative Deckung mit Waben, Dekorative Deckung mit Octogones, Dekorative Deckung mit Coquettes und weitere.

Mehr >> Produkte

Ist Schiefer wirklich so teuer, wie oft vermutet wird?

Schiefer ist preiswerter als sein Ruf. Dies liegt zum einen an neuen, modernen Gewinnungs- und Produktionsmöglichkeiten, aber auch zum Großteil an einer Vielzahl neuer Formate, die eine rationellere Verlegung erlauben. Dadurch kann der Lohnaufwand zum Teil erheblich gesenkt werden - was sich letztlich auch positiv auf die Gesamtkosten auswirkt.

Einen ersten Überblick über die Ca.-Richtpreise bekommen Sie hier.


 

Was kostet ein m² fertig verlegter Schiefer?

Ca.-qm-Preise dienen als Orientierung und sind abhängig von den Deckarten, den Formaten und den örtlichen Gegebenheiten wie Standort, Dachneigung, Sparrenlänge, Anzahl/Form der Gauben, Kamine, Flächengröße.

Exakte Preisangaben und ein auf ihr individuelles Bauvorhaben zugeschnittenes Angebot erhalten Sie von Ihrem auf Schiefer spezialisierten Dachdeckermeister.

Einen ersten Überblick über die Ca.-Richtpreise bekommen Sie hier.

Wie lange ist Schiefer haltbar?

Schiefer ist ein Naturprodukt. An Dach und Wand hat er sich seit Jahrhunderten bewährt und ist in Ästhetik und Standzeit kaum erreicht. Es gibt nachweislich bei besten Schiefern Standzeiten von 250 Jahren und mehr. (u.a. Burg Eltz 1780 mit Moselschiefer® eingedeckt: 1986 ­ nach 206 Jahren ­ wurden Teildeckungen erneuert, nur weil die Nägel erodiert waren). Auch Dächer, die 500 Jahre mit der gleichen Moselschiefer-Eindeckung gehalten haben, sind bekannt (z. B. die Kirche in Ediger/Mosel).

Zu dem Thema Haltbarkeit ist auch ein Auszug aus der amerikanischen Schiefernorm erwähnenswert: »Schiefer wird normalerweise als die beständigste Art von Dachdeckung angesehen, und wenn er richtig gewählt und richtig eingebaut wird, so kann er unter Umständen der dauerhafteste Teil des Gebäudes sein«.

Gibt es auch farbigen Schiefer?

Haltbarer Farbschiefer in den Farbtönen Grün, Rot, Purpur und Rotbraun kommt nur ganz selten auf der Welt vor. Die Farben sind natürlich entstanden, d.h., Farbschiefer wird ohne weitere künstliche Zusätze so vermarktet, wie er aus dem Schoß der Erde gewonnen wurde. Mit ColorSIN® ist es Rathscheck gelungen, Schiefervorkommen mit ansprechenden natürlichen Farben anzubieten. Dadurch ergeben sich für den Bauherrn, Architekten und Planer zusätzliche gestalterische Möglichkeiten.

Woher kommt die Farbe im Schiefer?

Bedingt durch seine feinkörnige Struktur absorbiert der Schiefer Licht besonders gut. Dadurch sind seine Farben tendenziell eher dunkel (z.B. Blaugrau). Manchmal enthält er jedoch noch zusätzlich natürliche farbgebende Bestandteile (durch das grüne Mineral Chlorit) oder Rot bis Purpur (durch das Mineral Hämatit).

Gibt es auch weißen Schiefer?

Insbesondere in Thüringen und Sachsen sind oft helle Schiefer bei alten Ornament-Deckungen zu sehen, die als „weißer“ Schiefer bezeichnet werden. Seine helle Färbung hat dieser Schiefer jedoch erst im Laufe der Zeit durch fortschreitende Patinierung und Alterung erhalten. Denn spaltet oder bricht man einen dieser „weißen“ Schiefer, so kann man seine ursprüngliche, hellgrüne Färbung deutlich erkennen.

Insofern sollte auch in der dem Original verpflichteten Denkmalpflege bei der Restaurierung alter Ornament-Deckungen hellgrüner Schiefer wie z.B. grüner ColorSIN® verwendet werden.

Gibt es Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Marken bzw. Vorkommen?

Nein, denn unsere verschiedenen Marken bzw. Vorkommen haben ein einheitliches Qualitätsniveau. Alle Vorkommen werden nach den hohen Qualitätsmerkmalen des Moselschiefer® gezielt ausgesucht - zum Teil, wie z.B. beim ColorSIN®, mussten wir dabei weltweit suchen.

Es gibt allerdings Unterschiede bei der Bearbeitbarkeit oder der Oberflächenstruktur, was aber nichts mit Haltbarkeit, bzw. mit Qualitätsunterschieden zu tun hat.

Warum gibt es bei Rathscheck Schiefer eine strikte Trennung zwischen den einzelnen Vorkommen?

Wir trennen und kennzeichnen streng nach Vorkommen, so wie es die Fachregeln des ZVDH verlangen. Schiefer aus verschiedenen Vorkommen dürfen gemäß Fachregeln nicht vermischt werden.

Warum? Schiefer ist ein Produkt der Natur. Entstanden in einem langen erdgeschichtlichen Prozess. Nicht jedes Vorkommen hat die gleichen geologischen Gegebenheiten. Schiefer ist ein Gestein mit natürlichen Farbunterschieden und verschiedenen Oberflächenstrukturen. Bei Verwendung von Schiefer aus verschiedenen Vorkommen würde das Dach oder die Fassade fleckig aussehen.

Gibt es Asbest im Schiefer?

Nein. Schiefer ist völlig asbestfrei, er enthält weder Asbest noch irgendwelche anderen Mineralfasern. Es ist ein Naturprodukt, ein Stein (Sedimentgestein) mit vorzüglichen Eigenschaften.

Ist Dachschiefer radioaktiv?

Nein, Dachschiefer ist nicht radioaktiv. Die gemessene natürliche Radioaktivität, die überall vorhanden ist, ist im Schiefer sogar noch geringer als bei anderen Gesteinen. Allerdings wurde in der ehemaligen DDR früher sogenannter „Schwarz-Schiefer“ als Uran-Rohstoff abgebaut. Diese schiefrigen Steine hatten mit Dachschiefer nichts zu tun und sind auch für die Verwendung an Dach und Fassade völlig ungeeignet.

Brennt Schiefer?

 Nein.

Worin liegen die Vorteile von Schiefer im Vergleich zu anderen Bedachungsprodukten?
  • Hohe Lebensdauer
  • In der Langzeitbetrachtung, d.h. im Verhältnis zwischen Anschaffungskosten und Lebensdauer, äußerst wirtschaftlich
  • Sturmsicherheit
  • Natürlicher Baustoff
  • Keine Entsorgungskosten
  • Ästhetik (harmonisches Gesamtbild)
  • Individuell
  • Kennt so gut wie keine architektonischen Grenzen
  • Wertsteigerung der Gebäude

 

Welche Deckarten/Formate kann man an Fassaden verwenden?

Grundsätzlich alle, wobei bei einzelnen Formaten gewisse Einschränkungen zu beachten sind:

Bei der Altdeutschen Deckung und der Schuppen-Deckung darf die Decksteinhöhe nicht mehr als 26 cm betragen.

Darüber hinaus gibt es aber besondere Deckarten und Formate, die speziell (und ausschließlich) zur Verwendung an der Fassade geeignet sind wie z.B. die Universal-Deckung 20/20 cm sowie 25/25 cm, Waben 20/20 cm und Spezial-Fischschuppen.

Speziell für den Einsatz an der Fassade wurden neue, moderne Rechteck-Deckungen entwickelt, z.B. die Dynamische Deckung, die Unterlegte Rechteck-Deckung, die Variable Rechteck-Deckung und die Lineare Rechteck-Deckung. Außerdem bietet Rathscheck ein innovatives Fassadensystem an, die Symmetrische Deckung. Sie basiert auf einer schlanken Unterkonstruktion, die Platten können sowohl sichtbar mit Klammern als auch unsichtbar mit Hinterschnitttechnik befestigt werden.

Mehr >> Verlegetechnik

Wie viel wiegt ein m² Schiefer fertig verlegt?

Auf dem Dach ca. 30-32 kg, an der Fassade ca. 28-30 kg, bei Sondereindeckungen mit scharfem Hieb 36-38 kg und bei Doppeldeckung 46-48 kg.


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Bei welchen Dachneigungen kann Schiefer verwendet werden?

Ab 22 Grad – allerdings ist hier eine Doppeldeckung (Altdeutsch oder Rechtecke) notwendig, alle anderen Deckarten ab 25 Grad.

Mit einem wasserdichten Unterdach ist es aber möglich, die Regeldachneigung um 10 Grad zu unterschreiten.

Mehr >> Verlegetechnik

Benötigt man bei Schiefer eine spezielle Dachunterkonstruktion?

Nein, man benötigt einen klassischen Dachaufbau, also Vollschalung. Eine Vordeckung ist erforderlich, mindestens V13. Bei der Rechteckdeckung ist mit der Klammertechnik auch eine Befestigung direkt auf der Lattung möglich.

Mehr >> Verlegetechnik

Wie wird Schiefer befestigt?

In der Regel mit drei Schieferstiften oder -nägeln aus nichtrostendem Metall, also feuerverzinkt (mit einer Mindestauflage von 50 my), aus Kupfer oder Edelstahl (V2A).

An der Fassade können Schiefer bis zu einer Decksteinhöhe von 24 cm mit 2 Nägeln befestigt werden.
Darüber hinaus ist es möglich, bei der Rechteck-Deckung auch Klammerhaken bzw. Spitzhaken (V4A) zu verwenden.

Die Befestigung mit Drillsklent® ermöglicht eine schnelle und gleichmäßige Befestigung auch an schwierigen Stellen, z.B. bei der "Überkopf"-Arbeit.

Im Ausnahmefall kann es vorkommen, dass Schiefer insbesondere an der Fassade klappert. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Entweder war bei der Befestigung der Schieferdeckung das Holz der Unterkonstruktion zu feucht oder es wurden - entgegen den Fachregeln - zu wenige oder die falschen Befestigungsmittel verwendet.

Schnittholz gilt als trocken, wenn es eine mittlere Holzfeuchte von höchstens 20% aufweist (siehe gemäß ZVDH-Regelwerk die Hinweise zu "Holz und Holzwerkstoffe", Pkt. 2.2.1 Holzfeuchte, (3)). Und bei Verwendung der vorgeschriebenen Befestigungsmittel muss "klappern" nicht befürchtet werden.

Schiefer ist bekanntlich das einzige Produkt, das direkt, also unmittelbar, auf nagelbare Mauersteine, Bauplatten aus Porenbeton, Bimsbeton und Holzspanbeton-Schalungssteine genagelt werden kann (Direktnagelung).

Mehr >> Verlegetechnik

Gibt es Ausschreibungstexte?

Die Ausschreibungstexte können bei den Produkten, im Download-Bereich oder in den Foren für Architekten und Dachdecker heruntergeladen werden.

Können Sie qualifizierte Dachdeckerunternehmen für die Schieferverlegung empfehlen?

Wir nennen Ihnen gerne auf Schiefer spezialisierte Dachdecker in Ihrer Nähe. Speziell für die Frage haben wir einen Online-Suchdienst entwickelt. Das SCHIEFERDECKER-INFONETZ sucht Ihnen die Schieferdecker in IHRER Nähe automatisch heraus.

Sollten Sie weitere Hilfe benötigen, schicken Sie uns bitte ein E-Mail, wir helfen Ihnen weiter.

Bei welchen Bedachungs-Händlern/Baustoff-Händlern ist Rathscheck Schiefer erhältlich?

Es gibt eine Vielzahl von Bedachungs-Fachhändler, die Rathscheck Schiefer führen. Wir nennen Ihnen gerne Händler in Ihrer Nähe. Senden Sie uns einfach eine E-Mail oder suchen Sie selbst im SCHIEFERHÄNDLER-INFONETZ.

Wie kann man Schiefer reinigen, z.B. von Moos befreien?

Es versteht sich von selbst, dass wir für unser Naturprodukt keine giftigen Chemikalien empfehlen konnten, deren Wirkung zudem auch fraglich ist. Um aber solche Fragen professionell zu beantworten, haben wir uns mit diesem Thema eindringlich befasst. Es ist uns gelungen einen Hersteller zu finden, der ein spezielles, umweltfreundliches „Schieferreinigungs- und Langzeitpflegemittel“ für Dach und Fassade entwickelt hat. Der „Clou“ dabei ist, dass dieses Pflegemittel, mittels Spezialgeräten aufgebracht, nicht nur die Grünbildung beseitigt, sondern über viele Jahre seine Wirkung behält. So sind Rathscheck Schiefer Dächer auf Dauer schön blaugrau. Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie in unserem Download-Bereich bekommen.

Moos auf Schiefer hat übrigens nichts mit dem Gestein zu tun, sondern mit dem Standort des Hauses.

Kann man das Unternehmen Rathscheck Schiefer besichtigen bzw. die beiden Moselschiefer-Bergwerke Katzenberg und Margareta befahren?

Natürlich ermöglichen wir bestimmten Personen-Gruppen (ausschließlich Fachpublikum) die Befahrung. Denn wir sind bestrebt, unsere Modernisierungen der letzten Jahrzehnte zu zeigen und einer möglichst großen Zahl von Personen das einmalige Erlebnis einer Moselschiefer-Bergwerks-Befahrung zu vermitteln.

Das Interesse ist sehr groß - nicht nur deutschlandweit, sondern auch bezogen auf alle unsere Partner und Freunde in aller Welt. Diese enorme Nachfrage überfordert leider jedoch bei weitem unsere Möglichkeiten. Denn unsere Bergwerke sind keine "Showbergwerke", sondern nach wie vor in Produktion.

Dabei sind es nicht nur die Auswirkungen auf Produktions-Mengen und -Kosten, sondern auch unsere Mitarbeiter sind nur in einem zeitlich begrenzten Maße in der Lage, neben ihren täglichen "Routineaufgaben" Gruppen zu empfangen.

Sie können jedoch das Deutsche Schieferbergwerk in Mayen unter der Genovevaburg besichtigen. Dort wird Ihnen multimedial und erlebnisreich der Schieferbergbau nähergebracht.

Welche Veranstaltungen gibt es bzw. gibt es Schulungsmöglichkeiten?

Rathscheck veranstaltet eine Reihe verschiedener Seminare und Symposien, die in Art und Umfang speziell auf die jeweiligen Zielgruppen zugeschnitten sind.

Ob beim Tag des Schieferdeckers oder des Architekten, im Fachhändler- oder Schiefersymposium – hier erfahren Sie immer etwas Wissenswertes rund um das Thema Schiefer – von der Gewinnung über Produktion und Verarbeitung bis hin zur Verlegung und noch vieles mehr.

Mehr >> jeweils Forum für Dachdecker, Händler, Architekten

Wie lange kann Moselschiefer® noch abgebaut werden?

Es sind Vorräte erschlossen, die eine für Schiefer-Produktionen außergewöhnliche zeitliche Reichweite haben. Die gegenwärtig bekannten Ressourcen sichern die Moselschiefer-Produktion bis weit in dieses Jahrtausend.

Wie kann man sicher gehen, guten Schiefer zu erhalten?

Schiefer ist aufgrund der vielen naturgegebenen Besonderheiten eine Angelegenheit für Spezialisten. Das erfordert ein hohes Vertrauen des Käufers in seinen Lieferanten, welches eben nur ausgewiesene Fachleute der Materie sicher rechtfertigen können. Nur Anbieter wie Rathscheck Schiefer mit Langzeiterfahrung und einer leistungsfähigen Gütesicherungs-Kontrollorganisation auf allen Stufen der Produktion und Bearbeitung bieten letztlich Gewähr für einwandfreien Schiefer.

Was ist der ökologischste Baustoff?

Ein Naturprodukt so wie es Schiefer ist, hat bei einem Vergleich aller Baustoffe natürlich gute Karten. Es gibt verschiedene Meinungen darüber, was nun das ökologischste Bauprodukt ist. Das Landesinstitut für Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen, Aachen, kommt in einer Gesamteinschätzung bei Außenwänden zu dem Ergebnis: "Schiefer...mit Abstand geringster Energieeinsatz und niedrigste CO2-/SO2-Emissionswerte in der Vergleichsgruppe" ... "keine negativen umwelt- und gesundheitsrelevanten Auswirkungen". 

Hilft Schiefer gegen Elektrosmog?

Es gibt Kunden, die uns davon berichten. Nachdem ihr Dach erstmals mit dem Naturprodukt Rathscheck Schiefer gedeckt wurde, konnten sie erstmals wieder ihre Nachtruhe genießen, obwohl sie die Zeit davor doch sehr stark unter Elektrosmog gelitten hatten. Genau erklären können wir das Phänomen allerdings nicht. Interessant ist aber die Tatsache, dass Schiefer in der Tat elektrische Isoliereigenschaften hat, denn früher war es durchaus üblich, elektrische Schalttafeln aus Schiefer herzustellen. Heute wären solche Kunstwerke nicht mehr zu bezahlen, ganz im Gegensatz zu Schieferdächern, wo es preisgünstige Möglichkeiten gibt.

Sind im Schiefer Fluorchlorkohlenwasserstoffe enthalten?

Schiefer ist ein Naturprodukt, welches sich vor ca. 400 Millionen Jahren aus sehr feinkörnigem Tonschlamm gebildet hat. Vor ca. 325 Millionen Jahren erfolgte die Umbildung dieser Sedimente zu Tonschiefer. FCKW-Verbindungen sind künstlich und spielten bei der natürlichen Entstehungsgeschichte des Schiefers somit keine Rolle. FCKW-Verbindungen können aus diesem Grund in Dachschiefern nicht enthalten sein. Auch sind die statt dessen vorkommenden, sehr geringen Gehalte von Kohlenstoff und möglichen Erzverbindungen "natürlich" und unbedenklich. Schiefer besitzt deshalb während seiner gesamten Nutzungsdauer ausschließlich gesundheits- und umweltfreundliche Eigenschaften.. 

Was macht ein grüner Fleck im Purpur-Schiefer?

Hin und wieder kommen in Farbschiefern andersfarbige Flecken vor. Diese bedeuten keinerlei Qualitätseinschränkung, sondern sind natürlich entstanden.

So kommt es durchaus vor, dass in einem Purpur-Schiefer ein grüner oder in einem grünen Schiefer ein Purpur-Fleck ist. Wenn dieser klein ist, wird er kaum auffallen. Diese Naturerscheinung ist ein Zeichen dafür, dass ColorSIN-Schiefer sowohl in den Farben grün als auch in den Farben purpur in der Entstehung verwandt sind und in einem Steinbruch zusammen vorkommen können.

Die Erscheinung ist natürlich und überhaupt kein Problem!

Können solche Flecken aussortiert werden?

Man sollte so etwas im Hinblick auf die natürliche Entstehung des Schiefers nicht tun. Gerade solche Farbvariationen sind ein Zeichen für das Naturprodukt Schiefer. Übermäßige Uniformität ist zuweilen ein Zeichen für Industrieprodukte. Abwechslung und eben auch Farbvariationen sind dagegen für ein Naturprodukt materialtypisch.

Warum muss während der Eindeckung der Schiefer gleichzeitig aus verschiedenen Holzkisten verwendet werden?

Naturgegebene Farbnuancierungen sind innerhalb eines Vorkommens möglich. Um konzentrierte Farbnuancierungen zu vermeiden, muss während der Eindeckung der Schiefer gleichzeitig aus verschiedenen Holzkisten (Paletten) verwendet werden.

Mehr >> Verlegetechnik

 

Kontakt

© Rathscheck Schiefer
St.-Barbara-Straße 3
56727 Mayen-Katzenberg

Telefon: 0 26 51 - 955-0
Rathscheck Schiefer
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