Rathscheck Schiefer
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Spitzwinkel-Deckung

Natürlicher Charme mit individueller Note

Rathscheck Schiefer - Deckschema Dekorative Deckung mit Spitzwinkel

Entstanden aus dem Charme der mittelalterlichen Schiefereindeckungen für repräsentative Bauwerke, bieten die Dekorativen Deckarten zeitlose Eleganz für die Traumhäuser von heute. Zahlreiche Gestaltungsvarianten lassen sich mit Spitzwinkel, Fischschuppen, Waben, Octogones und Coquettes verwirklichen.

Spitzwinkel gehören zu den Klassikern unter den Dekorativen Deckungen, die auch auf dem Dach verlegt werden können. Man trifft sie häufig auf Dächern altehrwürdiger Herrenhäuser und Villen an.

Reizvolle Akzente.

Versierte Schieferdecker verstehen es, durch geschickte Akzentuierungen den natürlichen Charakter einer Schiefereindeckung zur vollen Geltung zu bringen. Vertrauen Sie in jedem Fall auf einen geübten Schieferdecker. Denn nur er beherrscht das Schieferhandwerk und weiß, wie man die Schönheit im Schiefer zum Leben erweckt.

Die Dekorativen Deckarten erlauben individuelle Möglichkeiten, die die ganze Schönheit des Naturproduktes Schiefer zur Entfaltung bringen. Die vielfältigen Formen der Decksteine erzeugen eigenständige und charaktervolle Deckbilder. Besonders an Fassaden entfalten die Dekorativen Deckungen die ganze Schönheit des Schiefers.

 

Rathscheck Schiefer - Spitzwinkel

Bei der Spitzwinkel-Deckung werden die Schiefer im halben Verband mit Stoßfuge gedeckt. Häufig findet diese Deckart auf Dächern repräsentativer, historischer Gebäude Anwendung.


Decksteinmodell
Rathscheck Schiefer - Spitzwinkel (Decksteinmodell)

Deckunterlage

Schalung oder Lattung

Befestigung 

Die Befestigung erfolgt mit mindestens 2 Schiefernägeln oder -stiften bzw. DrillSklent-Schrauben innerhalb der Überdeckung.

Überdeckung 

Die Mindestüberdeckung ist durch die Länge des Abschnittes und die überhängende Tropfspitze gegeben. Die Tropfspitze muss mindestens 10 mm überhängen.

Schnürabstand

S =
H - A
2
- M

= Schnürabstand  A   = Abschnittlänge
= Schieferhöhe  = Maß der Hängespitze

Ort, Grat und First

Die Orte können auslaufend oder aufgelegt gedeckt werden. Die Grate werden als aufgelegte Orte gedeckt. Der First wird mit Spitzwinkeln oder besonderen Firststeinen, die Traufe mit Ansetzern, gedeckt.

Maße und Stückzahlen

Nr. Höhe und
Breite
[cm]
Mindest-
dach-
neigung
ca.
Schiefer-
bedarf
[Stück / m²]

Abschnitt
[mm]

ca. kg
pro 1.000
Stück
ca.
Stück je
Holzkiste
1 47 x 31 ≥ 30° 18,3 107
1.230 1.100
2 43 x 29 ≥ 30° 22,0 107
1.046 1.200
3 38 x 25 ≥ 30° 30,4 107
837 1.400
4 36 x 24 ≥ 45° 32,7 95
738 1.500
5 33 x 21 ≥ 45° 38,6 73
596 2.400
6 30 x 20 ≥ 60° 46,1 73
529 2.600
7 29 x 19 ≥ 60° 50,9 73
468 2.800
8 26 x 18 ≥ 60° 62,8 73
409 3.100
9 24 x 15 ≥ 90° 78,4 60
316 3.500
10 21 x 13 ≥ 90° 101,2 48
230 5.200

Nr. 1 - 8 übliche Standardformate für Dacheindeckungen
Nr. 6 - 10 übliche Standardformate für Fassadeneindeckungen

Materialbedarfsermittlung Spitzwinkel
Bedarf =   10.000 
(L - A - Hs) x B
2
 = [Stück / m²]
L = diagonale Länge des Steines  Hs = Hängespitze (mind. 1 cm)
A = Abschnittlänge  = Breite des Steins

Rechenbeispiel:

Steinformat: 38 x 25 cm
Abschnitt: 10,7 cm
Dachneigung: 35° = 1 cm Hängespitze

(38 - 10,7 - 1,0) x 25 = 657,5
657,5 : 2 = 328,75
10.000 : 328,75 = 30,4 Stück / m²

Deckbild
Rathscheck Schiefer - Spitzwinkel (Deckbild-Skizze)
Rathscheck Schiefer - Spitzwinkel (Deckbild) 




 

Kontakt

© Rathscheck Schiefer
St.-Barbara-Straße 3
56727 Mayen-Katzenberg

Telefon: 0 26 51 - 955-0
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