Rathscheck Schiefer
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Rathscheck Schiefer - Jetzt Sanierungsbonus sichern!

Bungalow-Wohnhaus

Bonn-Alfter, Deutschland

Seidiger Glanz im Alurahmen.

Dieses Dach ist spektakulär, elegant und edel zugleich. Es entspricht so gar nicht der klassischen Schieferdach-Optik. Die Villa unweit von Bonn überzeugt mit einer überaus interessanten Interpretation eines wahrlich alten Themas.

Schieferdächer gibt es in diesem Raum schon seit Jahrtausenden. Bereits die Römer schätzten Schiefer als  Dachdeckungsmaterial für ihre Bauten. In Mayen, in der Eifel, fand man zum Beispiel Reste von Schieferdeckungen aus dem Jahr 300. So lag es nahe, auch bei diesem Neubau einer Villa im römischen Stil ein Schieferdach einzusetzen. Doch Architekt Wilfried Pilhatsch, Bonn, begnügte sich nicht mit Altbekanntem. Er entwarf eine moderne Version des Schieferdaches mit der geradlinigen Rechteck-Doppeldeckung aus InterSIN-Schiefer von Rathscheck.

Schlanker Entwurf

Die Villa hat ein massives Betondach. Darauf sind Sparren, Wärmedämmung, Luftschicht, Vollschalung und Vordeckung  montiert. Die wärmegedämmte Konstruktion ist insgesamt über 35 cm dick. Entsprechend sperrig würde die Traufe ausfallen. Der Trick, dessen sich der Architekt bediente, ist eine innen liegende Regenrinne mit einem Aluminiumvordach. Dieser metallene, in seiner Anmutung zum Schieferdach passende Saum läuft auf „Null“ aus und verleiht dem ansonsten schweren Betondach eine überraschende Leichtigkeit. Diese Leichtigkeit wird gestützt von den zum Atrium großzügig verglasten Wohnebenen mit schlanken Stahlstützen. Ein immer wiederkehrendes Thema beim Bau römischer Villen ist die Trennung der Funktionsbereiche in Wohnen, Schlafen, Baden und Wirtschaften. Ein geschützter Innenbereich, oft in Form eines Atriums mit Säulengang, gehörte zum Lebensstil der Römer. Dazu entwarfen römische Architekten die Häuser stets so, dass ihre Bauherren aus den Fenstern schöne Ausblicke in die Landschaft hatten. Deutlich erkennbare Gebäudeteile mit Säulengang dazwischen, einem geschützten Innenhof und schöne Ausblicke bietet auch diese Villa. Und so wird hier, unter edlen Schieferdächern, ein feiner Lebensstil gepflegt.

Architekt

„Bei der Leitidee, die 'römische Villa' in die Moderne zu übertragen, lag die Wahl des Schiefers als Deckmaterial, das die Römer bereits zu schätzen wussten, nahe. Schiefer ist langlebig und ökologisch wertvoll.“

Architekt Wilfried Pilhatsch Wilfried Pilhatsch
  • Geboren am 19.9.1942
    in Mährisch Neustadt.
  • Architekturstudium
    an der TH Aachen.
  • Seit 1972 selbständig.
  • Spezialgebiet:
    Bauten der
    Wissenschaftsverwaltung,
    Museen.

 

Bautafel

         
 

BAUHERR
privat


PLANUNG
Pilhatsch . Partner Architekten
Kirschallee 21, 53115 Bonn


DACHMATERIAL
Rathscheck Schiefer,
InterSIN®


DÄMMUNG
Mineralwolle

 

STANDORT
Bonn


SCHIEFERARBEITEN
Harald Handwerk GmbH
Aachener Str. 6, 54576 Hillesheim


SCHIEFERDECKART
Rechteck-Doppeldeckung


UNTERKONSTRUKTION
Holz Unterkante Betondecke


 

Kontakt

© Rathscheck Schiefer
St.-Barbara-Straße 3
56727 Mayen-Katzenberg

Telefon: 0 26 51 - 955-0
Rathscheck Schiefer
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